Wohnungsbau: SPD plant den „Trialog“

Veröffentlicht am 18.11.2012, 14:00 Uhr     Druckversion

Es war ein aktuelles Thema, zu dem sich die Genossen des Kreises im Rahmen ihrer kommunalpolitischen Konferenz auf Einladung der Kreistagsfraktion im Kreishaus versammelten. „Bezahlbarer Wohnraum – Was können die Kommunen tun?“, diese Frage richtete der Fraktionsvorsitzende Hannes Birke an das Plenum und die Experten Brigitte Frontzeck, Bürgermeisterin der Stadt Elmshorn und Hans-Peter Stahl, Vorsitzender des Sozialausschusses des Kreises. „Nicht viel“, so dämpfte Frontzeck eingangs die Erwartungen, nur um dann doch konkrete Gedanken zu entwickeln. Sie forderte die Genossen auf, einen „Trialog“ zwischen Land, Kommunen und Wohnungsbaugenossenschaften mit dem Ziel zu führen, eine Entwicklungsstrategie für bezahlbaren Wohnraum in von Wohnungsnot bedrohten Regionen wie dem Kreis Pinneberg „auf den Weg“ zu bringen. Aus der Elmshorner Erfahrung heraus konnte sie zudem benennen, welche Herausforderungen eine ausgewogene Wohnungspolitik für Kommunen darstellen kann.

Stahl, der berichtete, dass allein in Schleswig-Holstein 85000 Sozialwohnungen fehlten, lenkte das Augenmerk auch darauf, dass ein Kreis, dessen Bevölkerung größer und älter werde, auch barrierefreien Wohnraum für Ältere und Menschen mit Behinderungen schaffen müsse. Hier sieht er großen Nachholbedarf.

Mit den Worten „Wir wollen nicht nur einfach mal drüber gesprochen haben“ forderte Birke Genossen und die als Gäste anwesenden Mitglieder der Wohnungslosen Initiative Pinneberg zu konkreten Lösungsvorschlägen heraus. Bestärkt wurden die Kreistagsabgeordeten darin, im Dezember ein neues Gutachten zu den Mietobergrenzen des Kreises politisch auf den Weg zu bringen. Bei der Bauleitplanung in den Kommunen Flächen für den Wohnungsbau auszuweisen und sie für bezahlbaren Wohnraum vorzuhalten, wollen die Genossen zielstrebig verfolgen. Wichtig sei hierbei, dass alle Kommunen ihren Beitrag dazu leisteten. Birke regte an, dass der Kreis analysieren könne, welche Flächen im Kreisgebiet für Mietwohnungsbau geeignet sein könnten. Einig war man sich auch, dass dieses Thema regelmäßig auf der Agenda bleiben müsse. „Im Kreis Pinneberg soll jeder ein Zuhause haben können!“ fasst der Fraktionsvorsitzende die Position der SPD zusammen.

Homepage: SPD-Pinneberg


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